Wie wird die Qualität unseres Kaminzubehörs bestimmt?

Unser gesamtes zum Kauf angebotene Kaminzubehör wurde benutzt. Sollte ein Kaminzubehör Schäden oder Sprünge aufweisen, so werden diese auf Fotos dargestellt. Falls relevant, verwenden wir die folgenden Klassifizierungen, um den tatsächlichen Zustand zu beschreiben:

  1. ***: diese Kaminzubehörteile sind im sehr gutem Zustand, weisen aber möglicherweise leichte Gebrauchsspuren auf, die dem Alter und der Nutzung entsprechen. Nach wie vor zu 100 % einsatzfähig im Kamin.
  2. **: diese Kaminzubehörteile weisen deutliche Gebrauchsspuren auf und möglicherweise ist die Struktur beschädigt, einschließlich kleinerer Instabilitäten. Nach wie vor zu 100 % einsatzfähig im Kamin.
  3. *: diese Kaminzubehörteile weisen eine strukturelle Instabilität auf, die die Funktion beeinträchtigt. Ein Beispiel hierfür wäre eine Kaminzange mit einem so lockeren Mechanismus, dass sich die Eisenstäbe überkreuzen.

Sollten Sie weitere Informationen zur Qualität oder zur Klassifizierung des Kaminzubehörs wünschen, so zögern Sie bitte nicht, uns zu fragen.

 

Kann eine gesprungene Kaminplatte immer noch verwendet werden?

Einige der zum Verkauf angebotenen Kaminplatten weisen einen oder mehrere Sprünge verschiedener Größe auf. Bei normaler Nutzung (das bedeutet, dass das Feuer nicht zu groß oder kontinuierlich brennt) sollte die Funktionweise der Kaminplatte durch die Sprünge nicht beeinträchtigt werden. In der Regel springen diese auch nicht weiter.

Sollten Sie ein großes Feuer mit großen Holzscheiten und/oder ein kontinuierliches Feuer bevorzugen, so ist es ratsam, dass Sie sich für eine sehr dicke Platte mit wenigen oder gar keinen Sprüngen entscheiden. Trotzdem kann jede Kaminplatte überhitzen und springen wenn sie über mehrere Tage und Nächte hinweg kontinuierlich großem Feuer ausgesetzt wird.

 

Wie wird die Qualität von Kaminplatten beurteilt?

Natürlich können wir keine 100%ige Garantie für die obigen Klassifizierungen geben. Wenn jedoch eine Kaminplatte, eventuell sogar mit einigen Sprüngen, bereits seit Jahrunderten ihren Zweck erfüllte, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass diese Kaminplatte in naher Zukunft unbrauchbar wird.

Wegen Rost brauchen Sie sich ebenfalls keine Sorgen zu machen. Obwohl Gusseisen nicht viel rostet, ist ein wenig Rost auf der Vorder- und Rückseite einer Kaminplatte völlig normal und hat keinerlei Einfluss auf die Qualität der Kaminplatte.

Antike Kaminplatten weisen oft horizontale oder vertikale Linien auf. Es handelt sich hierbei nicht um Sprünge sondern um den Abdruck der Bretter der ursprünglichen Holzformen (siehe Bild unten). Dabei wurde die Vorlage aus Holz in den Sand gedrückt und das Negativ wurde anschließend mit Gusseisen ausgegeossen. Diese Linien sind daher oft ein Beleg dafür, dass die Kaminplatte in Sand gegossen wurde und das wiederum bedeutet, dass es sich um ein Original und nicht um ein Replikat handelt.

 

Holzvorlage für Kaminplatte

 

Warum sind manche Kaminplatten braun und andere schwarz?

Im Fall, dass eine alte oder antike Kaminplatte mit einer schönen, braunen Edelrostschicht (Patina) überzogen ist, neigen wir dazu, diese zu erhalten und entsprechend ist die Kaminplatte braun. In allen anderen Fällen wurden unsere Kaminplatten mit Ofenschwärze behandelt und erhielten dadurch eine schwarze/graue Farbe. Sollten Sie eine schwarz gefärbte Kaminplatte bevorzugen, so können wir jede braune Kaminplatte in schwarz liefern, jedoch können schwarze Kaminplatten nicht in braun geliefert werden. Beachten Sie bitte, dass ungeachtet dessen eine Kaminplatte bei der Verwendung in einem Kamin in der Mitte Schwarz werden wird.

 

Warum sind manche Kaminplatten schwarz und andere grau?

Die meisten unserer schwarzen/grauen Kaminplatten wurden mit Ofenschwärze behandelt. Die unterschiedlichen Farben auf den auf der Website gelisteten Fotos entstehen meistens durch das auf die Kaminplatte fallende Licht. In hellem Licht oder Sonnenlicht erscheint die Kaminplatte grau, und bei geringerem Lichteinfall schwarz.

 

Was ist bei der Verwendung von Kaminplatten zu beachten?

Die wichtigste Regel für die Verwendung einer Kaminplatte ist, dass man einer zur Gänze ausgekühlten Kaminplatte erlaubt sich langsam zu erhitzen (normalerweise zum Saisonbeginn oder nach einer Woche ohne Nutzung). Das heißt, dass Sie die Saison mit einem moderaten Feuer eröffnen sollten. Eine kalte Kaminplatte, die einer zu intensiven Hitze ausgesetzt ist, könnte auf Grund eines “Thermoschocks” springen. Aus demselben Grund sollten Sie auch niemals das Feuer mit Wasser löschen.

Sollten Sie ein großes Feuer mit großen Holzscheiten und/oder ein kontinuierliches Feuer bevorzugen, so ist es ratsam, wenn Sie sich für eine sehr dicke Platte mit wenig oder gar keinen Sprüngen entscheiden. Nichtsdestotrotz kann jede Kaminplatte, wenn sie über mehrere Tage und Nächte hinweg großem Feuer ausgesetzt wurde, aufgrund von Überhitzung springen.

 

Funktionieren Kaminplatten?

Die Wirkung einer Kaminplatte die sich hinter einem Feuer befindet ist sofort spürbar. Ein Feuer mit Kaminplatte strahlt sehr viel Wärme aus, während dies bei einem Feuer ohne Kaminplatte kaum der Fall ist. Je größer und dicker die Kaminplatte ist, desto stärker ist die Wärmestrahlung. Zudem speichert eine dickere Platte die Wärme länger. Selbst am nächsten Morgen, nachdem das Feuer über den vorherigen Tag hinweg gebrannt hat, können sie die Wärme der gusseisenen Rückenplatte noch spüren. Falls Sie dicke Holzscheite verwendet haben, wird die Brennkammer am nächsten Morgen immer noch heiß genug sein, um ein neues Feuer mit den schwelenden Überresten der vergangenen Nacht leicht entfachen zu können.

 

Heizwirkungsgrad: Wie effizient ist eine Kaminplatte?

Der Wirkungsgrad eines mit Holz beheizten offenen Kamins ist in der Regel 10 %, kann jedoch durch eine Kaminplatte auf bis zu 15 % erhöht werden. Der offene Kamin ist daher bezüglich der Lufterwärmung weniger effizient als ein Ofen oder ein Kamineinsatz, jedoch entspricht der Begriff Effizienz in diesem Zusammenhang einer falschen Vorstellung. Die meisten Leistungstests bewerten nur die Wirkung im Hinblick auf die Erwärmung der Luft, jedoch ist und war ein Kamin nie für diesen Zweck bestimmt. Ein Kamin mit einer Kaminplatte dient als Heizstrahler und daher besteht auch kein Grund zur Sorge, dass er dem Haus die Luft entzieht. Tatsächlich wird die Luft viel mehr durch Strahlungswärme ersetzt und das schon seit dem 15. Jahrhundert. Am besten lässt sich der Wirkungsgrad eines Kamins feststellen, indem Sie sich selbst dabei beobachten, ob Sie den Thermostatregler nach oben oder nach unten regeln.

Außerdem sollten Sie nicht vergessen, dass auch wenn der Kamin weniger effizient als ein Ofen oder ein Kamineinsatz ist, das angenehme Ambiente und die Wärme, die ein offener Kamin Ihrem Heim vermitteln, nicht ersetzt werden können.

 

Welche Kaminplatten-Größe ist optimal für meinen Kamin?

Die bevorzugte Größe einer Kaminplatte hängt von folgenden Faktoren ab:

  • • Größe des Kamins
  • • Größe des Feuers (Wie groß soll das Feuer brennen?)
  • • Ihr Geschmack
  • • Ihr Wunsch die Rückseite des Kamins zu schützen

Aus ästhetischer Sicht empfiehlt es sich meistens nicht die gesamte Rückwand eines rechteckigen Kamins zu bedecken, sondern 5 bis 10 cm an den Seiten und oben offen zu lassen. Bei kegelförmigen Kaminen sieht es in der Regel schöner aus, wenn die Rückwand möglichst komplett durch eine Kaminplatte abgedeckt wird. Diese Entscheidung ist jedoch Geschmackssache. Zur besseren Visualisierung der von Ihnen bevorzugten Größe können Sie einen Karton oder einen schwarzen Müllsack ähnlicher Größe an die gewünschte Stelle des Kamins platzieren.

 

Kaminplatten und Ofenplatten in Amerongen zu verkaufen

 

Welcher Kaminplatten-Stil passt zu meinem Kamin?

Die Wahl einer bestimmten Kaminplatte kann ein persönliches Statement widerspiegeln oder den dominierenden Zeitstil bzw. die dominierende Epoche des Hauses unterstreichen. Unter der Rubrik “Stile” finden Sie die zu den jeweils verschiedenen Stilepochen passenden Kaminplatten. Es sollte eine Kaminplatte die mit der Umgebung und dem Kamin harmoniert bevorzugt werden. Auch der Kombination aus Kaminplatte, Feuerböcke und Kaminrost sollte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Eine edle Kaminplatte und ein schöner Paar Feuerböcke, die jedoch nicht miteinander harmonieren, können ein unschönes Bild ergeben beziehungsweise ein nicht dazupassender Kaminbock kann von einer prachtvollen Kaminplatte ablenken. Es kann jedoch auch vorkommen, dass zwei scheinbar langweilige Elemente einen Kamin und seine Umgebung sehr gut ergänzen.

 

Wie befestigt man eine Kaminplatte?

Die Kaminplatte kann im Prinzip gegen die Rückwand des Kamins gelehnt werden, sollte jedoch an der Wand befestigt werden um Sprünge, die durch Umkippen nach Vorne entstehen könnten, zu vermeiden. Es ist daher ratsam die Kaminplatte mit einem oder mit zwei Haken oben an der Wand oder an den Seiten des Kamins zu befestigen. Dabei kann es sich um einen einfachen Aufhänger oder Haken handeln, da die Wand über der Kaminplatte normalerweise nicht stark erhitzt wird. Wir bieten für diesen Zweck auch spezielle Montagehalterungen zum Kauf an (siehe Rubrik Antikes Kaminzubehör).

Manchmal sieht eine leicht erhöht angebrachte Kaminplatte schöner aus, da sie dadurch besser zu sehen ist. Dieser Effekt kann dadurch erreicht werden, indem Sie die Kaminplatte auf feuerfeste Steine stellen oder indem Sie die hierfür speziellen Montagehalterungen verwenden (siehe Rubrik Antikes Kaminzubehör). 

 

Wie pflege ich meine Kaminplatte richtig?

Ein Feuer wird immer Ruß erzeugen, den Sie durch das Abbürsten der Kaminplatte mit einer Stahlbürste, entfernen können. Verwenden Sie eine Ofenpolitur, die in allen Baumärkten erhältlich ist, um die Kaminplatte zu polieren. Beachten Sie jedoch, dass es hierbei nur um die Ästhetik geht. Diese Behandlung ist nicht notwendig um die Kaminplatte instand zu halten.

 

Wie pflegt man eine Kaminplatte, die als Spritzschutz für einen Herd dient?

Die meisten unserer schwarzen/grauen Kaminplatten wurden für die Verwendung in einem Kamin mit Ofenschwärze behandelt. Einige unserer Kunde berichten, dass Sie die als Spritzschutz genutzte Kaminplatte überhaupt nicht behandeln, sondern sie nur ab und zu mit Wasser und Seife reinigen. Es ist daher möglich, die Kaminplatte in ihrem gegenwärtigen Zustand zu montieren und abzuwarten, ob Ihnen das reicht. Sollten Sie nicht zufrieden sein, können Sie die Kaminplatte später immer noch mit Wachs oder Lack behandeln.

Sollten Sie mit dem momentanen Zustand Ihrer Kaminplatte unzufrieden sein, können Sie sie wie folgt behandeln:

  1. 1. Entfernen Sie die Ofenschwärze mit einem Tuch und warmen Wasser oder Benzin
  2. 2. Trocknen Sie die Kaminplatte anschließend mit einem trockenen Tuch ab, um das erneute Ansetzen von Rost zu verhindern
  3. 3. Besprühen Sie sie mit einer Grundierung
  4. 4. Besprühen Sie sie mit einem Lack Ihrer bevorzugten Farbe. (Streichen Sie die Kaminplatte nicht mit einer Bürste, da dies zu einer dickeren Farbschicht führt, die die Schärfe des Bildes auf der Kaminplatte beeinträchtigen kann.)

Falls die Kaminplatte nicht mit Ofenschwärze behandelt wurde, sollten Sie den “losen” Rost zu mit einer Eisenbürste entfernen. Anschließend können Sie sie mit einer Grundierung und danach mit Lack besprühen.

 

Kaminplatte als Spritzschutz

 

Wie befestigt man eine Kaminplatte über einem Herd?

Jede Art von Kaminplatte kann mit unseren Montagewinkeln (für Steinwände) oder mit regulären Metallhaltern und Schrauben (für Trockenmauern oder Pfosten) befestigt werden. Die Montage ist sowohl auf neuen Wänden, als auch auf bereits bestehenden Wandfliesen möglich, bedenkenSie jedoch, dass die Winkel sichtbar bleiben.

Eine robuste Möglichkeit bei neuen Trockenmauern ist es, “L” Halterungen an die Rückseite der Kaminplatte zu schweißen und diese anschließend an den Pfosten der Trockenmauer zu fixieren. Alternativ ist es auch möglich, dass ein Monteur die Kaminplatte in die Trockenmauer einlässt und mit einem hochwertigen Bau-Klebstoff, der für Gusseisen geeignet ist, fixiert. Diese Option ist nur für Kaminplatten geeignet, die nicht zu schwer sind.

Eine weitere Möglichkeit ist, einen Aluminium-Winkel unterhalb der Kaminplatte an der Wand zu befestigen und die Kaminplatte mit Klebstoff an die Wand zu kleben. Dabei trägt der Winkel das Gewicht und der Klebstoff hindert die Kaminplatte am Verrutschen. Natürlich ist es auch möglich, Löcher in die Seiten der Kaminplatte zu bohren und sie anschließend an eine neue oder eine bestehende Wand zu schrauben. Diese Löcher können später durch eine Paste oder einfachem Kit wieder verschlossen werden.

 

Ofenplatte als Spritzschutz